Der SV Beckdorf gewinnt beim VfL Hameln mit 30:23 (13:13) und feiert am dritten Spieltag den ersten Sieg der neuen Regionalliga-Saison. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte legte Beckys Patrouille nach dem Seitenwechsel vor allem defensiv noch einmal deutlich zu und entschied die Partie am Ende souverän für sich.
Nach dem 26:26 in Cloppenburg und der 26:29-Heimniederlage gegen Schaumburg war die Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Robert Frahm klar. In Hameln sollte vor allem offensiv wieder mehr Sicherheit ins eigene Spiel kommen. Gleichzeitig wartete mit dem VfL eine Mannschaft, die nach zwei Niederlagen ebenfalls unter Zugzwang stand.
Entsprechend umkämpft verlief die erste Hälfte. Keine Mannschaft konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Beckdorf stand defensiv ordentlich, tat sich offensiv aber wieder schwer damit, dauerhaft Kontrolle über die Partie zu bekommen. Kurz vor der Pause schien das Spiel sogar in Richtung der Gastgeber zu kippen. Hameln setzte sich in der 27. Minute auf 13:10 ab. Doch Beckdorf blieb ruhig. Mit drei Treffern in Folge kämpfte sich der SVB noch vor der Sirene zurück und ging mit einem 13:13 in die Kabine.
Beckdorfer Abwehr legt den Grundstein
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst weiterhin eine enge Partie. Bis zum 18:18 in der 43. Minute blieb Hameln dran. Danach übernahm die Mannschaft von Trainer Robert Frahm die Kontrolle. Der Schlüssel dafür lag vor allem in der Defensive. Markus Clever erwischte im Tor einen starken Abend und entschärfte auch mehrere freie Würfe. Davor arbeitete der Beckdorfer Abwehrverbund fleißig. Thorin Helfers, Tim Benner, Tim Fock und Enno Beyer machten im Zentrum einen starken Job und sorgten dafür, dass Hameln immer seltener zu einfachen Lösungen kam. Auch Janne Siegesmund, mit sechs Treffern am Ende einer der beiden besten Hamelner Werfer, bekam Beckdorf über weite Strecken gut kontrolliert. Hameln kam kaum noch ins Tempospiel und musste sich seine Möglichkeiten zunehmend im Positionsangriff erarbeiten.
Beckdorfer Abwehr legt den Grundstein
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst weiterhin eine enge Partie. Bis zum 18:18 in der 43. Minute blieb Hameln dran. Danach übernahm die Mannschaft von Trainer Robert Frahm die Kontrolle.
Der Schlüssel dafür lag vor allem in der Defensive. Markus Clever erwischte im Tor einen starken Abend und entschärfte auch mehrere freie Würfe. Davor arbeitete der Beckdorfer Abwehrverbund fleißig. Thorin Helfers, Tim Benner, Tim Fock und Enno Beyer machten im Zentrum einen starken Job und sorgten dafür, dass Hameln immer seltener zu einfachen Lösungen kam. Auch Janne Siegesmund (6 Treffer) bekam Beckdorf über weite Strecken gut kontrolliert. Hameln kam kaum noch ins Tempospiel und musste sich seine Möglichkeiten zunehmend im Positionsangriff erarbeiten.
Ganz anders der SVB. Nach den offensiven Schwierigkeiten der ersten beiden Saisonspiele lief der Ball diesmal mit zunehmender Spieldauer deutlich besser. Die Abläufe wirkten sicherer, Beckdorf fand häufiger die Tiefe und nutzte auch die Überzahlsituationen konsequenter. Aus dem 18:18 wurde ein 21:18, wenig später führte Beckdorf mit 25:20. Während Hameln Fehler produzierte, blieb der SVB ruhig und nutzte seine Möglichkeiten.
Auf der Rechtsaußen-Bahn präsentierte sich Lukas Friedrich mit fünf Treffern stark. Leonard Klein traf dreimal, Paul Witte und Tim Fock jeweils zweimal. Anders als noch gegen Schaumburg ließ sich Beckdorf auch in schwierigen Phasen nicht aus der Ruhe bringen. Hameln fand darauf keine Antwort mehr.
VfL-Trainer Marc Siegesmund formulierte es nach der Partie gegenüber AWesA deutlich: „In der zweiten Halbzeit sah das stellenweise aus wie eine Jugend- gegen eine Herrenmannschaft.“ Dabei kritisierte er vor allem die hohe Fehlerquote und Körpersprache seiner Mannschaft.
Beckdorf dagegen spielte die Partie zu Ende und ließ im zweiten Durchgang lediglich zehn Gegentreffer zu. Am Ende stand ein verdienter und deutlicher 30:23-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Mit 3:3 Punkten zurück auf den Delm
Nach drei Spieltagen steht Beckys Patrouille damit bei 3:3 Punkten. Nach dem Unentschieden in Cloppenburg und dem schwachen Heimauftritt gegen Schaumburg war der Erfolg in Hameln die richtige Antwort. Noch wichtiger als die beiden Punkte dürfte dabei die Art und Weise gewesen sein. Die Abwehr funktionierte, vorne fanden deutlich mehr Spieler ihre Situationen und mit zunehmender Spieldauer kehrte auch das Selbstverständnis zurück.
Damit kann Beckdorf mit Rückenwind in die nächste Aufgabe gehen. Am kommenden Wochenende gastiert der Northeimer HC auf dem Delm. An Northeim hat „Beckys Patrouille“ zumindest vor heimischem Publikum gute Erinnerungen. Die vergangenen beiden Heimspiele gegen den NHC konnte der SVB für sich entscheiden.